Salzbrezeln

Teig Snacks

Recipe: Salzbrezeln

Die bekannten Brezeln mit elastischer Salzglasur.

Als ich Schülerin war, aß ich gern zuerst diese Salz-"Krusten" und erst dann die weniger interessante Brezel. Ich kannte sie nur unter diesem Namen "Salzbrezel". Von Florin erfuhr ich jedoch, dass sie hier in Cluj in den 80er Jahren "pereti" genannt wurden. Eine kurze Google-Suche ergab, woher dieser Name kommt: sie heißen perec in Kroatien, pereca in Serbien und sos perec in Ungarn.

Zutaten

125 ml lauwarme Milch
125 ml lauwarmes Wasser
1/2 Päckchen Trockenhefe
1 TL Zucker
50 g Butter in Stücken (Zimmertemperatur)
375 g Weizenmehl (Typ 550)
1 TL Salz

Zum Brühen

200 ml Wasser
10 g Natron

Salzglasur

50 g Weizenmehl
20 g Salz
100 ml Wasser

Stück: 11 (7 kleine und 4 große)

Zubereitung von salzbrezeln

  1. Die Zutaten für den Teig in der angegebenen Reihenfolge in die Brotbackmaschine geben. Die Maschine auf das Knetprogramm einstellen. Man kann auch von Hand kneten, aber es muss etwa 15 Minuten intensiv geknetet werden, damit der Teig sehr elastisch wird. Den Teig in ein geöltes Gefäß geben, abdecken und bei Zimmertemperatur nur 15 Minuten ruhen lassen, in dieser Zeit geht er nur sehr wenig auf.
  2. Den Teig auf die Arbeitsfläche stürzen (ich habe Backpapier darunter gelegt) und mit der Hand zu einem Quadrat oder Rechteck formen. Sie werden spüren, dass der Teig sehr elastisch ist und sich mühelos dehnen lässt. Mit einem Teigrad gleiche Streifen schneiden (ca. 35-40 g für kleine Brezeln oder 75-80 g für große Brezeln).
  3. Jedes Stück nehmen und rollen, bis Sie eine daumendicke Rolle erhalten. Zur Orientierung: aus den kleinen Stücken wurden 50 cm lange Rollen. Wenn Sie fluffigere Brezeln möchten, können Sie die Rollen etwas dicker lassen. Je dünner Sie sie machen, desto knuspriger werden sie.
  4. Die Brezeln direkt auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech formen. Nicht zusammendrängen, damit sie Platz zum Aufgehen haben. Sie werden 2 Bleche brauchen, damit alle hineinpassen.
  5. Nachdem alle geformt sind, die Bleche in Plastiktüten stecken und 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  6. Bevor die Stunde abläuft, das Wasser mit Natron zum Kochen bringen. Mit einem Pinsel die Brezeln mit dem kochenden Wasser bestreichen. Achten Sie darauf, sie überall zu bestreichen. Diese Mischung sorgt für die Bräunung der Kruste, und wenn Sie bestimmte Stellen auslassen (z.B. die Ränder), werden sie dort nicht bräunen. Das Bestreichen mit kochendem Wasser wiederholen. Zweimaliges Bestreichen sorgt für eine knusprigere Kruste.
  7. Das Blech bei 200°C für 10 Minuten backen, bis sie schön gebräunt sind.
  8. Die Zutaten für die Glasur vermischen. Es entsteht eine Mischung wie Pfannkuchenteig, die langsam vom Löffel fließen sollte.
  9. Die Brezeln aus dem Ofen nehmen und mit dem Löffel die Glasur im Zickzack darüber träufeln. Sie können so viel Glasur auftragen, wie Sie möchten.
  10. Das Blech noch einmal für 3-4 Minuten in den Ofen schieben, nur damit die Glasur gart.
  11. Die Brezeln sind sofort und am Tag des Backens am besten, besonders wenn Sie sie dünner geformt haben.

Der Teig

Der Teig

Der Teig nach 15 Minuten Ruhezeit

Der Teig nach 15 Minuten Ruhezeit

Der Teig in Stücke geschnitten

Der Teig in Stücke geschnitten

Dünne Rolle, fingerbreit

Dünne Rolle, fingerbreit

Die geformten Brezeln auf dem Blech

Die geformten Brezeln auf dem Blech

Die aufgegangenen und gebrühten Brezeln

Die aufgegangenen und gebrühten Brezeln

Die Salzglasur

Die Salzglasur

Die gebackenen Brezeln mit Salzglasur

Die gebackenen Brezeln mit Salzglasur

Zutaten

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