Schoko-Babka
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Zu Weihnachten habe ich einen köstlichen Hefekuchen gemacht, inspiriert vom einzigartigen Ottolenghi! Die warme Scheibe dieses dekadenten Schokoladen-Hefekuchens war der beliebteste Moment der Feiertage. Ich bedaure nur, dass ich das Rezept nicht vor Weihnachten auf die Seite stellen konnte, damit Sie es auch ausprobieren können, aber es wird weitere Weihnachtsfeste geben und Ostern kommt bald, und das Rezept wartet hier auf Sie.
Zutaten
Teig
530 g Weizenmehl (Typ 550)
100 g feiner Zucker (wenn Sie nur groben haben, 3-4 Pulse in der Kaffeemühle/Mixer geben, um ihn zu zerkleinern)
3 Eier
abgeriebene Schale von 1 kleinen Bio-Zitrone
125 ml lauwarmes Wasser
10 g Trockenhefe
3/4 Teelöffel Salz
150 g weiche Butter (Zimmertemperatur)
Öl zum Einfetten der Formen
Füllung
130 g Zartbitterschokolade (ca. 65% Kakao)
120 g Butter
50 g Puderzucker (kann Vanillezucker sein)
30 g Kakao
1/4 Teelöffel Zimt
Sirup
50 ml Wasser
75 g Zucker
Stück: 2 (25x10 cm)
Kalorien: spielt keine Rolle, es ist Feiertag; ansonsten 5619 Kalorien insgesamt
Zubereitung von schoko-babka
- In eine Tasse lauwarmes Wasser mit einer Prise Zucker geben und die Hefe darin auflösen. An einem warmen Ort 5-10 Minuten stehen lassen, bis sich Schaum bildet - ein Zeichen, dass die Hefe aktiv ist.
- In einer Küchenmaschine mit Knethaken Mehl, feinen Zucker, Eier und Zitronenschale geben. Das Hefewasser hinzufügen und 3 Minuten kneten, nur bis der Teig zusammenkommt. Es wird ein dichter Teig. Beim Kneten von Hand genauso kneten, bis der Teig sich bindet.
- Dann das Salz und nach und nach löffelweise die Butter hinzufügen, bis alles verarbeitet ist. Mit der Maschine dauert es etwa 7 Minuten, dann noch 3 Minuten kneten, bis der Teig weich und glänzend ist. Er kann leicht klebrig sein, das ist in Ordnung. Das Kneten von Hand dauert länger. Wichtig ist, dass der Teig elastisch und glänzend ist. Beim Kneten von Hand schmilzt die Butter durch die Handwärme, also haben Sie Geduld, bis alles eingearbeitet ist.
- Eine große Schüssel mit Öl einfetten und den Teig hineinlegen. Mit Frischhaltefolie abdecken, die in Kontakt mit dem Teig kommt.
- Den Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen (mindestens 8 Stunden). Ich habe ihn abends um 7 zubereitet und bis zum nächsten Morgen um 8 gelassen. Der Teig wird im Kühlschrank aufgehen.
- Für die Füllung die in Stücke gebrochene Schokolade im Wasserbad schmelzen. Nach und nach die Butter hinzufügen und rühren, bis sie geschmolzen ist. Das Gefäß vom Wasserbad nehmen und Zucker, Kakao und Zimt hinzufügen. Gut verrühren, bis die Creme homogen ist. Die Creme in den Kühlschrank stellen, bis sie fest/streichfähig wird (etwa 30 Minuten).
- Zwei Kastenformen (25 cm x 10 cm) überall mit Öl einfetten. Wenn Sie wissen, dass die Formen kleben, mit geöltem Backpapier auslegen.
- Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben. Der Teig wird so kalt fest sein, das ist in Ordnung. In 2 gleiche Teile schneiden.
- Ein Teigstück in den Kühlschrank legen und das andere zu einem dünnen Rechteck ausrollen (eine Seite sollte etwa 35 cm haben).
- Das Teigblatt mit der Hälfte der Schokoladencreme bestreichen und dabei etwa 2 cm Rand frei lassen. Die Creme so gleichmäßig wie möglich verteilen (ich habe ein Tafelmesser verwendet).
- Das Blatt von der langen Seite her aufrollen. Die Rolle der Länge nach halbieren. Die Stücke so fest wie möglich flechten.
- Die Babka in die eingefettete Form legen. Mit dem zweiten Teigstück wiederholen.
- Die Formen mit Handtüchern oder Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort 1,5 Stunden gehen lassen (ich habe sie bei 30°C in den Ofen gestellt; oder neben eine warme Heizung). Die Rollen werden in dieser Zeit etwa doppelt so groß.
- Während die Babka geht, den Ofen auf 190°C vorheizen. Die Formen 25-30 Minuten in den Ofen schieben. Die Babka wird im Ofen noch aufgehen. Am Ende sollte sie gebräunt sein.
- Die Formen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
- Wasser mit Zucker auf den Herd stellen und nur so lange erhitzen, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist. Mit einem Pinsel beide Babkas nacheinander bestreichen, bis der Sirup aufgebraucht ist. Gut bestreichen, überall und an den Rändern. Die Babka in der Form abkühlen lassen, bis sie sich handhaben lassen, dann herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.
- Babka schmeckt lauwarm oder bei Zimmertemperatur gut. Mir hat sie am Tag des Backens am besten geschmeckt.
Der Teig nach dem ersten Kneten
Der Teig nach dem Hinzufügen der Butter
Der Teig am nächsten Tag, kalt
Ausgerolltes Blatt mit Schokoladencreme
Aufrollen
Die Rolle der Länge nach aufschneiden
Die beiden Stücke miteinander verflechten
Die Babka in der Form
Die aufgegangene Babka
Schoko-Babka