La Gilda
Der berühmteste Pintxo aus San Sebastián. Er wurde in den 40er Jahren in einer Pintxo-Bar dort kreiert. Sein Erfinder sagte, er sei genauso „salzig, grün und leicht scharf" wie Rita Hayworth, wenn sie im Film Gilda tanzte. Man isst ihn in einem Bissen. In SS hatte eine Gilda zwischen 3 und 5 scharfe Paprika und es war eine echte Herausforderung, sie auf einmal zu essen. Und wenn sie noch ein Stück Thunfisch und eine Zwiebelscheibe hinzufügten, also einen Indurain bildeten (benannt nach dem berühmten spanischen Radrennfahrer), dann sollte man sehen, wie das Öl aus den Mundwinkeln spritzte. Überhaupt nicht elegant, aber lecker.
Jedes Element muss von hoher Qualität sein: Manzanilla-Oliven sind fleischig und haben ein Mandelaroma, die Paprika sind nur leicht scharf und leicht säuerlich, das Sardellenfilet ist von bester Qualität. Alle werden lokal in Spanien hergestellt. Die Verpackungen, die Sie auf den kleinen Fotos sehen, sind die der Produkte, die ich von dort mitgebracht habe. Der passende Wein ist ein sehr junger mit hoher Säure wie Txakoli aus Getaria oder Vinho Verde aus Portugal.
Zutaten
1 grüne Manzanilla-Olive
1-3 eingelegte scharfe Guindilla de Ibarra Paprika
1 Sardellenfilet aus Kantabrien
natives Olivenöl extra
Portion: 1
Zubereitung von la gilda
- Die Paprika halbieren, leicht diagonal schneiden.
- Auf je einen Zahnstocher wie folgt aufspießen: das Ende eines Sardellenfilets, die zwei Paprikastücke einführen, dann wieder die Sardelle aufspießen, die Olive einführen und mit dem Sardellenfilet abschließen.
- Die Gilda auf eine Platte legen und reichlich mit hochwertigem Olivenöl beträufeln.
- Mit einem Stück Baguette und einem Glas Wein servieren.
La Gilda
Manzanilla-Oliven
Sardellen aus Kantabrien
Eingelegte Guindilla-Paprika