Weißbrot ohne Kneten - Rezept in 4 Stunden

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Recipe: Weißbrot ohne Kneten - Rezept in 4 Stunden

Perfekt zum Aufbrechen in Stücke und Eintauchen in die reichhaltige Sauce von Herbsteintöpfen. Es ist das klassische Weißbrot mit knuspriger Kruste und weichem Kern. Für die Zubereitung brauchen Sie keine speziellen Geräte/Maschinen, nur eine große Schüssel und einen Löffel. Es erfordert kein Kneten, nur einige aufeinanderfolgende Faltungen. Ich wollte ein Brot mit möglichst kurzer Zubereitungszeit, sodass es zum Grundrezept wird, wenn wir in etwas mehr als 4 Stunden frisches und warmes Brot auf dem Tisch haben möchten.

Zutaten

320 g Weizenmehl (Typ 550, 650 oder italienisches Pizza-/Focaccia-Mehl)
220 g lauwarmes Wasser
3 g Trockenhefe
5-10 g Salz

Kalorien: 1.110 kcal (200 kcal / 100 g gebackenes Brot)
Kohlenhydrate: 231 g
Protein: 34 g

Zubereitung von weißbrot ohne kneten - rezept in 4 stunden

  1. In einer großen Schüssel die Hefe abwiegen. Das lauwarme Wasser darüber gießen und umrühren, bis sie sich auflöst. Das Mehl und das Salz hinzufügen und mit einem Holzlöffel nur so lange rühren, bis das Mehl vollständig aufgenommen ist.
  2. Die Schüssel mit einem Deckel oder Plastikfolie abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen (zwischen 26-30°C; ich stelle sie in den auf 30°C eingestellten Backofen).
  3. Den Teig wie folgt falten: mit feuchten Händen an einem Ende greifen, nach oben ziehen und eine Hälfte des Teigs über die andere Hälfte legen. Die Schüssel um 90 Grad drehen und wiederholen. Das noch 2 Mal machen, praktisch werden Sie den Teig 4 Mal dehnen und falten. Die Schüssel wieder abdecken und weitere 30 Minuten an einem warmen Ort stehen lassen.
    * Hier finden Sie ein Video, wie man eine Faltrunde des Teigs macht: https://www.youtube.com/watch app=desktop&v=QYzxulQY1Gc
  4. Die 4 Faltungen noch einmal wiederholen, Sie werden diesmal spüren, dass der Teig weicher, elastischer und bereits homogen ist. An einem warmen Ort 2 Stunden gehen lassen.
  5. Auf der bemehlten Arbeitsfläche den Teig aus der Schüssel stürzen. Der Teig wird leicht klebrig sein. Den Teig in 2, 4 oder 6 Stücke schneiden (ich mache 6 Stücke, so haben sie die Größe von Brötchen). Die Ränder jedes Teigstücks nach unten ziehen, um ein Brötchen zu formen. Auf der Arbeitsfläche rollen, damit es so rund wie möglich wird.
  6. 10 Minuten ruhen lassen, die Teigkugeln werden sich entspannen. Die Ränder wieder leicht nach unten ziehen, um etwas Spannung im Teig zu erzeugen. Leicht auf der Arbeitsfläche rollen, um eine leicht längliche Form wie eine Rolle zu erhalten.
  7. Die Rollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech mit niedrigem Rand legen, mit Abstand zueinander. Das Gefäß mit Folie abdecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
  8. In der Zwischenzeit den Backofen auf 220°C vorheizen.
  9. Die Brote mit etwas Mehl bestäuben, dabei ein Teesieb verwenden. Mit der Hand das Mehl über den Teig verteilen, auch an den Rändern. Mit einer sehr scharfen Klinge einen etwa 1/4 cm tiefen Einschnitt der Länge nach in die Brote machen. Den Schnitt möglichst in einer einzigen Bewegung machen. Mit den Fingern etwas Wasser (1-2 Esslöffel) in das Blech zwischen die Brote träufeln.
  10. Das Blech mit einem Deckel abdecken und bei 220°C 20 Minuten in den Ofen geben. Den Deckel abnehmen und weitere 10 Minuten backen, bis die Brote goldbraun sind. Wenn Sie nur 2 Stücke geformt haben, die Brote im Ofen lassen, bis sie schön goldbraun sind, es dauert maximal 5 Minuten länger als bei 6 Stücken.
    * Die Kruste ist am Tag des Backens knusprig; hält sich gut bis zum nächsten Tag, der Kern wird nicht krümelig

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