Pizza mit Auberginen
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Am Wochenende habe ich einen neuen Pizzateig getestet: den knetfreien Teig von Jim Lahey. Ich hatte Lust auf eine Pizza mit Auberginen wie in Rom, wollte aber nicht zu viel Aufwand betreiben. Das Ergebnis: Der Teig ist am ersten Tag gut, wird aber erst am zweiten Tag richtig gut, nachdem er noch einmal gefaltet und im Kühlschrank aufbewahrt wurde. Beim Belag war ich mir sicher, dass er gut sein würde – nicht umsonst hat er es in meine Top 3 der Pizzabeläge geschafft, nachdem ich ihn bei Roscioli probiert hatte.
Zutaten
1 mittelgroße Aubergine
1 Portion Béchamelsauce
50 g aromatisierter Parmesan
400 g Mozzarella
Pizzateig ohne Kneten
500 g Weizenmehl
16 g Salz
1 g Trockenhefe
350 ml lauwarmes Wasser
Portionen: 4
Zubereitung von pizza mit auberginen
- Mehl mit Salz vermischen. In der Mitte eine Mulde formen, dort die Hefe einstreuen und dann das Wasser hineingießen. Mit kreisenden Bewegungen das Mehl von außen nach innen einarbeiten, bis alles aufgenommen ist. Es entsteht ein weicher, klebriger Teig. Sobald das Mehl in die Flüssigkeit eingearbeitet ist, aufhören – der Teig muss nicht geknetet werden.
- Den Teig in eine geölte Schüssel geben. Mit Frischhaltefolie abdecken und bei Raumtemperatur (22°C) 18 Stunden gehen lassen. Bei wärmerer Raumtemperatur verkürzt sich die Gehzeit. Darauf achten, dass sich das Teigvolumen verdoppelt.
- Den aufgegangenen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und dabei so wenig Luft wie möglich entweichen lassen.
- Den Teig in 4 gleiche Stücke teilen.
- Die Stücke mit der Hand flach drücken und vierfach zusammenfalten. Abgedeckt mit einer Plastiktüte 1 Stunde auf der Arbeitsfläche gehen lassen.
* Wenn Sie nicht alle Stücke auf einmal verwenden: Nach dem Gehen noch einmal ausbreiten und vierfach falten, in Frischhaltefolie wickeln und maximal 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren; 2 Stunden vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen. - Einen Pizzastein aus Granit/Marmor in den Ofen legen (ideal). Falls nicht vorhanden, eine umgedrehte gusseiserne Pfanne als Ersatz verwenden (so habe ich es gemacht). Den Ofen auf Maximum vorheizen (in meinem Fall 240°C).
- Die Auberginen in 1/2 cm dünne Scheiben schneiden (Sie benötigen 8-12 Scheiben). Mit Öl bestreichen und auf einer Grillpfanne 3 Minuten pro Seite braten (bis schöne Grillstreifen entstehen). Die Auberginen können auch einige Stunden vorher zubereitet werden. Mit Frischhaltefolie abgedeckt aufbewahren.
- Die Béchamelsauce zubereiten (nach dem Rezept hier mit 250 ml Milch). Den aromatisierten Parmesan zubereiten (nach dem Rezept hier, ohne Knoblauch, aus 50 g Parmesan). Mozzarella in dünne Scheiben schneiden oder reiben.
- Die Teigstücke dünn ausrollen, wobei die Ränder etwas dicker bleiben. Am besten so: Das Teigstück in die Hand nehmen, leicht flach drücken und dann über den Fäusten ausziehen. So bleiben die Luftblasen im Teig erhalten (siehe Foto 6). Ich habe den Teigstücken eine rechteckige Form gegeben und sie auf Backpapier ausgerollt.
- Den Teig dünn mit Béchamelsauce bestreichen. Aromatisierten Parmesan darüber streuen. 2-3 gegrillte Auberginenscheiben nebeneinander darauflegen und leicht salzen. Mozzarella darüber streuen. Nach Belieben noch Pfeffer, Chiliflocken oder Oregano hinzufügen.
- Die Pizza mithilfe des Backpapiers anheben und in den Ofen schieben. Auf Grillfunktion umschalten (Oberhitze) und ca. 8-10 Minuten backen. Ich habe nach 2 Minuten das Backpapier entfernt, damit der Boden knuspriger wird.
- 5 Minuten ruhen lassen, dann servieren. Am besten warm genießen.
Der Teig nur vermengt
Der aufgegangene Teig
Der Teig auf der Arbeitsfläche
Die vierfach gefalteten Teigstücke
Ein Teigstück
Ausgerollter Teig
Teig mit Belag